11. Oktober 2018 - 19:00 bis 23:00
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A Tale Of Golden Keys I Stuttgart | White Noise | Donnerstag, 11. Oktober 2018

A Tale Of Golden Keys
Mittwoch, 11.10.2018 @ White Noise
Einlass: 19:00

Beginn: 20:00
 


VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren I AK: 18,00 €
 


präsentiert von DO THE DO, Greenality, Applaus Dry Gin, Kesselliebe & White Noise
 
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Am 23. Februar 2018 erschien das zweite Album der Nürnberger Band A Tale of GoldenKeys bei Listenrecords. Shrimp ist ein Pop-Album mit genau den richtigen Ecken undKanten, das klar die Linie des Debüts der Band fortführt: Der vorherrschendenMelancholie und dem komplexen Songwriting setzen A Tale of Golden Keys erneut einebewusst zurückgenommene Produktion entgegen, entscheiden sich gegen den in derzeitgenössischen Pop-Musik so oft vorherrschenden Bombast. Die so entstehendeLeichtigkeit spiegelt die Liebe der Band zum Konzertspielen wider, an der sich nichtsgeändert hat: Zuletzt fanden Hannes Neunhoeffer (Gesang, Gitarre, Klavier), FlorianDziajlo (Bass) und Jonas Hauselt (Drums) Inspiration auf verschiedenen Tourneenunterschiedlichster Prägung. Von großen Festival-Bühnen bis zu intimen Wohnzimmer-Momenten war in den letzten Jahren alles dabei. Den Blick für das Wesentliche hat dasTrio trotz einiger Millionen Streams ihres ersten Albums Everything Went Down asPlanned (2015) bei Spotify nicht verloren.Es ist demnach nur konsequent, dass Shrimp in denkbar kurzer Zeit entstand: In nur zehnTagen wurden alle Songs geschrieben und aufgenommen. A Tale of Golden Keys gelingtes so, den Flow der vielen Konzerte der letzten Monate ins Studio zu transportieren undauf Platte zu bannen. Als eine befreiende Erfahrung beschreibt es das Trio, kurzfristigund intuitiv Ideen spinnen zu können, einfach loszulegen und die Lieder entstehen zulassen. Den roten Faden bildet konzeptuell und musikalisch die Hingabe an den und weitreichende Diskussionen, die der Unmittelbarkeit der Songs im Wegestehen könnten, wurden so ausgeschlossen. Für dieses Album stimmt also das oftbemühte Sprichwort voll und ganz: Eine Platte wie aus einem trägt Neunhoeffers Stimme ganz nah durch die 10 Songs, sucht sanfteKonfrontation mit der Traurigkeit, überlässt den Hörer jedoch nie der Hoffnungslosigkeit– zu diesem Eindruck trägt in vielen Momente auch der klare, mehrstimmige Gesang desTrios bei.In the Far Distance gruppiert sich um eine zentrale Bass-Melodie und lässt so diebesungene Orientierungs- und Bodenlosigkeit nicht die Kontrolle übernehmen. Dastreibende Open the Door spricht düster-bedrohlich von unumgänglichen verpasstenChancen, auch Will I Be the Last besticht durch bewusst roh gehalteneInstrumentierung, die sich durch die immer wieder ausbrechende Gitarre auszeichnet. ATale of Golden Keys sehen die dunklen Abgründe links und rechts des Weges, preschenaber umso energischer voran. Diese Art musikalischer Erlebnisbewältigung kommt mitgroßen melodischen Gesten daher, erliegt jedoch nicht der drohenden A Tale of Golden Keys bewahren sich ihre gewohnte Lässigkeit und bleiben Freundedes Subtilen: Sie geben ihren subjektiven Sichtweisen Raum zur Interpretation durch dieZuhörer. Shrimp bekennt sich so trotz seiner musikalischen Ernsthaftigkeit zu Brüchenund Mehrdeutigkeiten: Das vertrackte Restless groovt mit jazzigem Klavier nur auf denersten Blick unbeschwert, White lädt zum Spiel mit der Wahrheit. Das band-typischeAugenzwinkern findet sich natürlich auch namensgebend im Titel des Albums, Shrimp –die Freude an der ironischen Geste hat die Band sich erhalten.
PRESSESTIMMEN
"Der Bandname mag ein wenig sperrig klingen, die Musik ist es nicht. Mit „Shrimp“ setzen A Tale OfGolden Keys aus Nürnberg zum großen Wurf an“ (dpa)
"Popmusik ganz ohne Pathos, Stadiongehabe oder abgedroschene Texte? Ja das geht. Und A TaleOf Golden Keys wissen wie“ (Visions Magazin)
„Shrimp ist ein melodiöses Soundkonstrukt, in das man sich gerne hineinsinken lässt“ (Bayern 2)
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